Kontrastprogramm für den HSV

Talente aus Warberg und Lelm sind doppelt gefordert.

 Der Doppeleinsatz für den HSV Warberg/Lelm wird zum Kontrastprogramm: Die A-Jugend-Handballer müssen in der Oberliga binnen drei Tagen gleich zweimal ran und bekommen es dabei mit dem Schlusslicht und dem Spitzenreiter zu tun. Am Freitag ist von 19.30 Uhr an TvdH Oldenburg in der Wilhelm-Bode-Halle zu Gast, am Sonntag (17 Uhr) folgt das Spiel beim TSV Burgdorf II.

Die Oldenburger belegen derzeit mit 3:11 Punkten den sechsten und somit letzten Platz. Mit einem Heimsieg könnte der HSV den fünften Rang sichern und hätte sich damit die Qualifikation für die Oberligavorrunde der nächsten Saison in der Tasche. Allerdings ist Oldenburg keineswegs zu unterschätzen. Viele Spiele wurden meist knapp verloren – und der einzige Sieg der Gäste gelang ihnen im Hinspiel gegen den HSV. Das sollte Warnung genug sein.

„Oldenburg hat uns im Hinspiel mit einer starken Deckung den Zahn gezogen. Wir haben dort zu wenig 1-gegen1-Duelle gewonnen und dadurch kaum klare Torwürfe bekommen. Das muss am Freitag besser werden. Die Jungs müssen dann dahingehen, wo es halt auch mal wehtut“, meint HSV-Coach Niklas Wosnitza. Sein Trainerkollege Heiko Böhm fügt hinzu: „Auf unsere Deckung kommt ebenfalls einiges an Arbeit zu. Mit Niklas Hafemann verfügen die Gäste über einen Spieler, der in dieser Saison per Zweitspielrecht auch in der Jugendbundesliga zum Einsatz kam.“

Noch höher einzuschätzen ist Sonntags-Gastgeber TSV Burgdorf II: Die Bundesliga-Reserve ist zwei Spieltage vor Saisonende mit 12:4 Punkten Tabellenführer. Die Mannschaft besteht hauptsächlich aus Spielern, die noch ein weiteres Jahr in der A-Jugend spielen können, und aus Akteuren der männlichen B-Jugend. Sie sind technisch, taktisch und körperlich bestens ausgebildet.

Allerdings werden die Talente des HSV Warberg/Lelm nicht in Ehrfurcht erstarren, schließlich konnte der Gegner sowohl in der Vorrunde zur Oberliga als auch im Hinspiel bezwungen werden. „Die Burgdorfer werden sicherlich hochmotiviert sein, da sie nicht nur die Meisterschaft gewinnen, sondern auch die beiden Niederlagen gegen uns korrigieren wollen“, legt sich Niklas Wosnitza fest.

„Wir haben einige angeschlagene Spieler. Und abhängig vom Ausgang des Freitagsspiels werden gegebenenfalls einige Spieler aus der zweiten Reihe und aus der B-Jugend vermehrt Einsatzzeiten bekommen“, sagt Heiko Böhm.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 11.04.2018

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