Ein Sieg muss noch her für den HSV

HSV Warberg/Lelm reist zur SG Spanbeck.

Sonntagabend, eine weite Auswärtsfahrt, zudem ein unbequem zu bespielender Gastgeber. Es gab in dieser Saison sicherlich schon angenehmere Aufgaben für den Handball-Landesligisten HSV Warberg/Lelm. Am fünftletzten Spieltag geht die Tour nach Bovenden, eine Gemeinde im Kreis Göttingen. Dort absolviert die SG Spanbeck/Billingshausen ihre Heimspiele. Angepfiffen wird um 17 Uhr.

Nach dem jüngsten 26:26 im Derby gegen die HG Elm herrscht in Warberg in Sachen Ligaerhalt noch immer keine Gewissheit. Die 20:22 Punkte auf dem HSV-Konto sind kein Ruhepolster. Mindestens ein Sieg aus den verbleibenden fünf Spielen muss noch her.

Und warum nicht schon an diesem Sonntag in Bovenden? Spanbeck verbreitet in dieser Saison nicht allzu großen Schrecken bei der Konkurrenz. Der Mannschaft, mit 24:18 Punkten Tabellenvierter, mangelt es an Konstanz. Zwar rangen die Spanbecker dem Spitzentrio Groß Lafferde, Zweidorf/Bortfeld und Moringen jeweils ein Unentschieden ab, sie verloren aber auch gegen Northeim II und Lehre – Teams, die um den Verbleib in der Liga kämpfen.

Kurios: Die Warberger führen als Tabellensechster eine Gruppe von neun Landesligisten mit negativem Punktestand an, lediglich fünf Teams besitzen positive Konten. Ein Umstand, der verdeutlicht, wie ausgeglichen die Landesliga in dieser Saison ist.

Fehlen werden dem HSV Tobias Flöte (Rückenprobleme) und Marvin Schöttke (private Gründe). A-Jugendliche kommen nicht zum Einsatz, weil deren Oberligateam Freitag und Sonntag spielt.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 11.04.2018

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