Für den HSV Warberg/Lelm kommen die „Druck-Spiele“

So langsam müssen Punkte her für den HSV Warberg/Lelm im Abstiegskampf.

Allmählich wächst der Druck auf Handball-Verbandsligist HSV Warberg/Lelm. Punkte müssen her. Am besten schon an diesem Samstag (17 Uhr), wenn die Warberger in Osterode bei der HSG Oha antreten.

Nach sieben Spieltagen hat Aufsteiger Warberg/Lelm erst zwei Zähler auf der Habenseite. Dem kleinen Aufschwung mit dem Sieg am fünften Spieltag gegen die TG Münden (25:19) folgten zwei ernüchternde Niederlagen bei Eintracht Hildesheim II (26:30) und gegen den VfB Fallersleben (18:28). Und weil Schlusslicht HSG Nienburg II an Spieltag 7 den ersten Sieg einfuhr, rutschten die Warberger auf den letzten Tabellenplatz ab.

„Jetzt kommen die Druck-Spiele“, sagt Warbergs Coach Heiko Böhm. Soll heißen: Der HSV trifft auf Gegner, die der Kragenweite der Warberger entsprechen. Die HSG Oha (6:8 Punkte) sei laut Böhm zwar eine Heimmacht, unbesiegbar scheint das Team indes nicht. Der Spielplan im November hält für den HSV weitere Partien gegen Teams vom Tabellenende bereit. Sie empfangen Nienburg II (23. November) und reisen zum Tabellenzehnten SV Altencelle (30. November). Außerdem steht Anfang Dezember das Heimspiel gegen den Drittletzten Rosdorf-Grone auf dem Programm. Aus diesen Partien muss der HSV reichlich Punkte sammeln, um den Anschluss ans Mittelfeld der Verbandsliga zu wahren.

Mut macht laut Böhm, dass sich das Abwehrtraining der vergangenen Wochen bemerkbar gemacht hat. Halbzeit 1 im Derby gegen Fallersleben habe dies gezeigt, sagt der HSV-Trainer. „Der Erstkontakt mit dem Gegenspieler war gut, wir haben dadurch viele Aktionen und den Spielfluss des Gegners unterbrochen.“ Das Problem: Im Umschaltspiel des HSV greifen die Rädchen noch nicht ineinander. „Wir nutzen unsere Schnelligkeit einfach noch zu wenig aus“, sagt Böhm.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 06.11.2019

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