38:24! Warbergs Tempowirbel ist zu schnell für den Gastgeber

Der HSV Warberg/Lelm siegt deutlich beim MTV Braunschweig III und kann am Samstag den Aufstieg in die Handball-Verbandsliga klarmachen.

Der „HSV Gronde“ ist nicht zu bremsen: In beeindruckender Manier holte der Handball-Landesligist Warberg/Lelm am sechstletzten Spieltag zwei von vier noch benötigten Punkten auf dem Weg in die Verbandsliga. Der Spitzenreiter setzte sich beim MTV Braunschweig III nie gefährdet mit 38:24 (20:13) durch. Allein 23 der 38 Treffer zum Erfolg für den HSV steuerten die Brüder Jonas und Tim Gronde sowie Cousin Erik Gronde bei.

„Es war unsere beste Auswärtsleistung der Saison, weil wir über 60 Minuten konstant und konsequent waren“, sagte Trainer Heinz Eickelen. Das Gronde-Trio lobte er nicht ausdrücklich, vielmehr sei das komplette Team geschlossen und torhungrig aufgetreten.

Gastgeber Braunschweig zeigte nur einmal eine Reaktion auf den frühen Warberger Tempowirbel. Den 1:5-Rückstand (5.) verkürzte der MTV noch auf 4:5 (8.) – doch danach war es vorbei mit ernster Gegenwehr. Christian Rüger im HSV-Tor stand den Braunschweiger Bemühungen immer wieder im Weg, und nach Ballgewinnen schaltete der Tabellenführer blitzschnell um. „Ich habe immer gesagt: Gelingen uns im Spiel mindestens zehn Tempogegenstoßtore, dann gewinnen wir“, sagte Eickelen. In Braunschweig hatte sein Team diese Vorgabe bereits zur Pause erfüllt.

Der Einbahnstraßen-Handball setzte sich nach dem Seitentausch in unvermindertem Tempo fort. Zwar betrug Warbergs Vorsprung nach 38 Minuten „nur“ sechs Tore (23:17), doch mit jedem Ballgewinn und jedem schnellen Gegenstoß brach der Favorit den Widerstand der Hausherren ein Stück mehr. In der 46. Minute waren es bereits zehn Treffer Vorsprung (27:17).

„Nun wollen wir kommenden Samstag den Sack zumachen“, sagte der HSV-Coach. Dann empfängt sein Team Eintracht Braunschweig (18.30 Uhr). „Wir wollen gewinnen und dann ohne Druck in die letzten vier Spiele gehen.“

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 01.04.2019

Share Button

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://hsv-warberg-lelm.de/3824-warbergs-tempowirbel-ist-zu-schnell-fuer-den-gastgeber/