HSV Warberg/Lelm vor der ersten Titel-Chance

Knallen am Samstagabend schon die Meisterkorken beim HSV Warberg/Lelm?

Die Möglichkeit, dass der HSV Warberg/Lelm den Verbandsliga-Aufstieg auf der Zielgeraden der Saison noch verspielt, ist eher theoretischer Natur. Realistisch betrachtet sind dem Handball-Landesligisten die Meisterschaft und der Sprung in Liga 5 nicht mehr zu nehmen. Rechnerisch kann bereits an diesem Samstag Klarheit geschaffen werden: Der HSV empfängt um 18.30 Uhr in der Nord-Elm-Halle in Süpplingen Eintracht Braunschweig.

Zwei Stunden vor dem HSV-Heimspiel tritt der Tabellenzweite Edemissen im Verfolgerduell bei der SG Spanbeck/Billingshausen an. Verliert das Team aus dem Kreis Peine beim Tabellenvierten, dann knallen am Samstagabend in Süpplingen die Sektkorken, sofern die Warberger mindestens einen Punkt holen.

Auf die Frage, ob der Sekt bereits kaltgestellt ist, antwortet Eickelen wenig ausweichend: „Ich glaube nicht, dass meine Jungs Sekt mögen.“ Eher werde das eine oder andere Fässchen Bier angestochen. „Ein paar Vorbereitungen laufen wohl, aber Genaueres weiß ich nicht“, sagt Warbergs Trainer. Seine Konzentration und – so hofft Eickelen – auch die seiner Spieler gilt zunächst der sportlichen Aufgabe gegen die Eintracht. „Wir haben mit den Braunschweigern noch ein Hühnchen zu rupfen“, betont Eickelen. Im Hinspiel kassierte der HSV gegen die Blau-Gelben seine einzige Niederlage im zweiten Halbjahr 2018. „Das war ein rabenschwarzer Sonntag für uns, es lief damals nichts zusammen.“

Das soll an diesem Samstag ganz anders laufen. „Ich gehe davon aus, dass wir unsere weiße Weste in den Heimspielen behalten“, sagt der HSV-Coach. In zehn Spielen gab es zehn Siege, im Schnitt warfen die Warberger pro Partie 36 Tore. Nur gegen Spanbeck/Billingshausen (29:19) knackte der HSV die 30-Tore-Marke nicht. In allen zehn Partien legten die Warberger zudem mindestens zehn Treffer zwischen sich und den Gegner. „Wenn wir gegen Eintracht ins Rollen kommen, wird es für sie gegen uns sehr schwer“, sagt Eickelen.

Personelle Sorgen kennen die Warberger derzeit kaum. Felix Schmidt (Absplitterung im Fuß) schont sich derzeit etwas, stünde aber im Ernstfall bereit. Sicher fehlen wird Kreisläufer Moritz Drebenstedt. Der Polizist ist am Samstag im dienstlichen Einsatz beim Niedersachsen-Duell des Bundesligisten VfL Wolfsburg gegen Hannover 96.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 03.04.2019

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