Warberg/Lelm: Saison-Finale wird zum Fehler-Festival

Der HSV ist im letzten Saisonspiel zu unkonzentriert und verliert mit 23:28 in Northeim.

Der Landesliga-Meister hat im Saisonfinale noch einmal Federn gelassen. Die Handballer des HSV Warberg/Lelm kassierten beim Northeimer HC im 26. Saisonspiel ihre vierte Niederlage, das 23:28 (8:12) war indes zu verschmerzen. Der HSV stand seit Wochen als Verbandsliga-Aufsteiger fest. Northeim machte es den Warbergern eines nach: Der Tabellendritte beendete die Spielzeit ebenfalls ohne jeden Punktverlust in seinen Heimspielen.

HSV-Trainer Heinz Eickelen sprach nach der Partie von einem „Festival der technischen Fehler“. Seinen Jungs seien allein in der ersten Halbzeit 15 Schnitzer im Umgang mit dem Ball passiert. Weil auch die Hausherren keinen überragenden Handball boten, blieben beide Teams zunächst einigermaßen auf Augenhöhe.

Nach dem Seitenwechsel änderten die Warberger, die ohne das Gronde-Trio Erik, Jonas und Tim angetreten waren, ihre Defensivtaktik. „Wir haben es lange Zeit mit einer offenen Manndeckung versucht“, erzählte Eickelen. Die fruchtete aber nicht komplett. „Es wurde ein offener Schlagabtausch.“ Das war nicht ganz nach dem Geschmack der Warberger, die gerne mehr Kontrolle über das Spiel bekommen hätten. Irgendwie fehlte der Mannschaft aber der letzte Zug und die nötige Konzentration, um mehr zu erreichen als beim 20:21-Anschlusstor (51.). In dieser Phase entschied Northeim die Partie in doppelter Unterzahl für sich. „Bei Sechs gegen Vier haben wir drei Gegentore kassiert, das war der Knackpunkt“, so Eickelen. „In Normalform und in Bestbesetzung hätten wir das Spiel wohl gewonnen. Aber irgendwie war der Tag für uns so gebraucht wie das Wetter.“

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 13.05.2019

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