Topspiel! HSV vor Meilenstein

Die Vorentscheidung im Meisterschaftskampf könnte am Sonntag fallen. Trainer Heinz Eickelen hat einen Matchplan.

Womöglich ist es der Tag der Vorentscheidung im Aufstiegsrennen: Sollte der HSV Warberg/Lelm am Sonntag (17 Uhr) in Bovenden bei seinem letzten ernsthaften Verfolger, SG Spanbeck/Billingshausen, nicht verlieren, dürfte dem Spitzenreiter der Handball-Landesliga Platz 1 in dieser Saison nicht mehr streitig gemacht werden. Siegen die Warberger gar beim Tabellenzweiten, wäre ihnen der Aufstieg in die Verbandsliga bei dann acht Punkten Vorsprung und nur noch zehn verbleibenden Spielen kaum noch zu nehmen sein.

„Ich habe immer gesagt: Mit acht bis zehn Minuspunkten wird man in dieser Saison Meister“, meint HSV-Trainer Heinz Eickelen. „Ein Sieg gegen Spanbeck wäre für uns ein ganz großer Schritt, verlieren wir, geht die Welt aber auch nicht unter.“ In Bovenden rechnet Eickelen mit erheblichem Widerstand für seine Mannschaft. In der Halle werde es stimmungsvoll zugehen. „Dafür ist Spanbecks Publikum bekannt“, weiß der HSV-Coach.

Doch auch auf dem Parkett stünden seinen Jungs harte Duelle bevor. „Spanbecks Stil ist unorthodox und sehr körperbetont.“ Soll heißen: Die Warberger sollten sich möglichst wenig in aufreibende Zweikämpfe treiben lassen, sondern – so sieht es der Plan Eickelens vor – aus einer sattelfesten eigenen Abwehr heraus aufs gewohnt effektive Tempospiel setzen.

Ein agiler Kreisläufer, dazu zwei torgefährliche Rückraumspieler auf den Halbpositionen – „die müssen wir in den Griff bekommen“, fordert Eickelen. Einer, der seiner Mannschaft im Spitzenspiel wahrscheinlich nicht helfen kann, ist Moritz Drebenstedt. Der Polizist befindet sich im Dienst. Derzeit sei es noch unklar, ob er diesen tauschen kann. „Er ist unser einziger Kreisläufer. Wir müssen sehen, wie wir diese Personalie lösen.“

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 21.02.2019

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