Personelle Optionen sollen die Überraschung ermöglichen

Der HSV Warberg/Lelm hofft, den MTV Braunschweig II ärgern zu können.

Der HSV Warberg/Lelm ist angekommen in der Handball-Verbandsliga. Nach rund dreimonatiger Anlaufzeit mit schmerzhaften Niederlagen befindet sich das junge HSV-Team inzwischen im Wettkampf-Modus. Und die Warberger sind zu ebenbürtigen Gegnern geworden, die sich nicht mehr so leicht „abkochen“ lassen wie noch zu Saisonbeginn. 7:3 Punkte seit Mitte November unterstreichen den Aufwärtstrend des Aufsteigers. Ihr gewachsenes Selbstvertrauen will die Mannschaft auch an diesem Sonntag nachweisen. Um 17 Uhr tritt sie beim Tabellendritten MTV Braunschweig II an.

Die Oberliga-Reserve des MTV geht womöglich etwas verunsichert in die Partie gegen seine Mannschaft, mutmaßt Warbergs Trainer Heiko Böhm. Vor fünf Tagen verspielten die Braunschweiger die Chance, an die Tabellenspitze zu springen. Statt wie benötigt bei Schlusslicht HG Rosdorf-Grone zu siegen, ließen sie beim 20:23 beide Punkte im Landkreis Göttingen zurück.

Zu gerne würden auch die Warberger dem Favoriten ein Bein stellen. Die Voraussetzungen scheinen nicht schlecht, denn, so Böhm: „Wir haben im Moment keine Verletzten und alle Spieler sind endlich mal auf gleichem Niveau richtig fit.“ Ein Umstand, der für das Warberger Trainerduo Böhm und Niklas Wosnitza in dieser Saison neu ist. Bis in den Dezember hinein mussten sie einige Aufstellungs-Puzzle legen, da regelmäßig Stammkräfte ausfielen.

Mehr Personal bietet den Verantwortlichen an der Seitenlinie neue Möglichkeiten. Böhm: „Wir müssen keinen Spieler mehr 45 oder 50 Minuten unter Volldampf auf dem Feld lassen, sondern können auch noch in den Schlussminuten frische Leute bringen.“ Er sei überzeugt, dass seine Jungs in ihrer derzeitigen Verfassung den Klassenerhalt schaffen werden. „Die Mannschaft geht in die richtige Richtung“, sagt der HSV-Coach, der hofft, dass seine Schützlinge den eingeschlagenen Weg in Braunschweig fortsetzen.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 15.01.2020

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