HSV Warberg/Lelm: Perfekter Jahresabschluss für Ligaprimus

Der Spitzenreiter siegte souverän – und ganz nebenbei spielte die Konkurrenz noch dem HSV Warberg/Lelm in die Karten.

Bereits vor dem letzten Spiel des Jahres war klar, dass Handball-Landesligist HSV Warberg/Lelm auf Platz 1 überwintern wird. Nachlassen war jedoch nicht angesagt – ganz im Gegenteil. Der Northeimer HC II wurde mit 38:22 (15:12) aus der Süpplinger Nord-Elm-Halle gefegt.

Der Ligaprimus startete stark in die Partie – besonders Jonas Gronde stach heraus. Von den ersten sieben Warberger Treffern warf er fünf. „Er hatte einen wirklich guten Zug zum Tor, hat die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobte ihn Co-Trainer Niklas Wosnitza. Cheftrainer Heinz Eickelen war hingegen nicht anwesend – er hatte sich die Achillessehne gerissen.

Auf den guten Anfang folgt jedoch eine kleine Schwächeperiode des HSV. „Wir hatten nicht mehr den richtigen Zugriff“, monierte Wosnitza. So schrumpfte der Vorsprung der Gastgeber binnen zehn Minuten von 13:6 auf 15:12. Nach der Pause konnte man jedoch nicht mehr von einem engen Spiel sprechen. Die Warberger stellten ihre Abwehr um, spielten wieder ihren gewohnten Tempo-Handball. Und die Gäste aus Northeim hatten damit sichtlich Probleme.

Während der HSV das Tempo hoch hielt, wirkte der Akku des NHC mit zunehmender Spieldauer immer leerer. Die Hausherren erzielten nicht nur Tore fast im Minutentakt, sie verteidigten ihren eigenen Kasten auch sehr stark. So kam es zwischen der 33. Minute und der 46. Minute zu einem Elf-Tore-Lauf des Wosnitza-Teams (28:13). „So wurde es am Ende doch noch ziemlich deutlich“, freute sich der Warberger Co-Trainer. „Und das geht so auch in Ordnung. Wir waren fast über die gesamte Spieldauer die deutlich bessere Mannschaft.“

Für den Spitzenreiter war es der perfekte Jahresabschluss. Die eigenen Hausaufgaben erledigte er mit Bravour – ganz im Gegensatz zur Konkurrenz. Denn die SG Spanbeck/Billingshausen, ärgster Konkurrent im Titelrennen, patzte beim MTV Braunschweig III, und unterlag mit 32:36. „Das ist natürlich umso schöner für uns“, so Wosnitza.

Quelle: 16.12.2018 Braunschweiger Zeitung

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