Ohne Schlendrian ins neue Jahr

Der Spitzenreiter HSV Warberg/Lelm ist noch einmal gefordert – Trainer Heinz Eickelen wünscht sich Souveränität.

Noch ein stimmungsvolles Heimspiel, anschließend eine – so hoffen sie – nicht minder stimmungsvolle Weihnachtsfeier im Vereinssportheim, dann eine ersehnte zweiwöchige Handballpause über die Festtage und den Jahreswechsel. Für den HSV Warberg/Lelm geht an diesem Samstag eine unerwartet verlaufene Landesliga-Hinrunde zu Ende.

Ehe jedoch im Mannschaftskreis gefeiert wird, steht dem Überraschungs-Spitzenreiter noch die Pflichtaufgabe in der Nord-Elm-Sporthalle in Süpplingen gegen den Northeimer HC II bevor. Der Anpfiff ertönt um 18.30 Uhr.

HSV-Trainer Heinz Eickelen rechnet vor der abendlichen Party im Sportheim mit einem zähen letzten Pflichtspiel des Jahres 2018. Northeims Drittliga-Reserve, in dieser Spielzeit nicht mit Auswärtsstärke gesegnet, verstehe es laut Eickelen ausgezeichnet, das Tempo aus einem Handballspiel zu nehmen. Eine Herangehensweise, die den Warbergern so gar nicht schmeckt. Geht es nach ihnen, läuft ein Handballspiel so: Je schneller, desto besser. Also werden die Warberger auch gegen Northeim versuchen, das Tempo hochzuhalten, um mit ihrem Überfall-Handball zu möglichst einfachen Torerfolgen gegen die noch nicht sortierte Defensive der Gäste zu kommen.

„Bisher haben wir in den Heimspielen alle Gegner dominiert“, sagt Eickelen, der Ähnliches von seiner Mannschaft auch an diesem Samstag erwartet. Einzig die Fahrigkeit seiner Jungs bei deutlichem Vorsprung stoße ihm ein bisschen sauer auf. „Diesen Schlendrian müssen wir ablegen. Wenn wir klar vorne liegen, sind wir hier und da ein bisschen zu nachlässig“, kritisiert der HSV-Trainer. Gegen Northeim mag das noch gutgehen, in den Auswärtspartien im späten Januar und frühen Februar bei den unmittelbaren Verfolgern SG Spanbeck/Billingshausen, SG Zweidorf/Bortfeld und MTV Moringen kann der Schuss dagegen schnell nach hinten losgehen.

Quelle: 12.12.2018 Braunschweiger Zeitung

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