#Derbytime Heimstärke gegen Aufwärtstrend

HSV Warberg/Lelm hat die HG Elm zu Gast.

Derbytag in der Handball-Landesliga: Der HSV Warberg/Lelm empfängt am Samstag die HG Elm zum Helmstedter Kreisduell. Die Partie steigt in der Süpplinger Nord-Elm-Halle, angepfiffen wird sie um 18.45 Uhr.

Die Ausgangslage ist klar: Die HG Elm hat den Erfolgsdruck, denn trotz des jüngsten Aufwärtstrends ist das Team von Trainer Rene Libbe noch immer Tabellenvorletzter – ein Platz, der am Saisonende den Abstieg in die Regionsoberliga bedeutet. Derzeit beträgt der Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz einen Punkt. Bei sechs ausstehenden Partien kein irreparabler Rückstand.

Die HG holte aus den letzten fünf Spielen 7:3 Punkte, die Mannschaft kommt womöglich noch rechtzeitig ins Rollen. „Wir haben einen guten Lauf, den wir fortsetzen wollen“, sagte Fred Gronde, sportlich Verantwortlicher bei der HG, bereits kurz vor der Osterpause. Soll heißen: Auch im Derby muss ein Sieg her. „Wir haben einen Plan A und einen Plan B“, erklärt der Schöninger. „Plan A sagt, dass wir drinbleiben. Plan B heißt Abstieg, allerdings mit dem klaren Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs.“ Entsprechend seien personelle Weichen gestellt. Die Korsettstangen und Leistungsträger des Teams bleiben erhalten – unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit (wir berichteten).

Um den Landesligaverbleib auf der Zielgeraden der Saison noch zu schaffen, werde die HG personell alle denkbaren Register ziehen, so Gronde. „Wir schauen, wo wir hier und da aus den eigenen Reihen noch den einen oder anderen älteren Spieler aktivieren können.“

Einem HG-Erfolg im Weg stehen die Warberger. Die zeigen seit der Jahreswende zwei Gesichter. Auswärts läuft beim HSV nicht viel zusammen, in eigener Halle holte das Team von Trainer Daniel Heimann sechs Siege in Folge. Der Unterschied zur HG Elm lässt sich am Punktestand ablesen. Mit 19 Zählern auf der Habenseite hat der HSV fünf Spieltage vor dem Saisonende bereits seine Ausbeute der gesamten vergangenen Saison erreicht.

Auf das Derby sei seine Mannschaft heiß, sagt Heimann. Nach einer Woche Trainingspause – „um die Füße mal wieder gerade zu bekommen“, so der HSV-Coach – absolvierten die Warberger eine Oster-Einheit in der Halle und intensivierten das Training in dieser Woche nochmals. Heimann: „Wir sind im Fluss.“

Nicht ganz so optimal verlief die Vorbereitung der HG. Trainer Rene Libbe hatte aus unterschiedlichen Gründen nicht immer die Vollbesetzung in der Trainingshalle. Libbe blickt nicht nur auf das Warberg-Spiel, sondern auch auf die folgenden Partien in Rosdorf und gegen Northeim. „Holen wir aus diesen drei Spielen eine gewisse Anzahl an Punkten, dann sieht es im Abstiegskampf gut für uns aus.“

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 05.04.2018

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