Befreit aufspielen gegen die Auswärtsstatistik

HSV Warberg/Lelm tritt beim Dritten an.

Nach dem sechsten Heimsieg in Folge (32:26 gegen Schoningen/Uslar/Wiensen) ist der Klassenerhalt für den Handball-Landesligisten HSV Warberg/Lelm rechnerisch sehr nah. 19:19 Punkte stehen sieben Spieltage vor dem Saisonende zu Buche. Gemessen an der von Trainer Daniel Heimann vor zwei Wochen aufgestellten Rechnung fehlen dem HSV noch drei Zähler, um Planungssicherheit zu bekommen. Zweifel bestehen indes kaum, dass die nötigen Punkte noch eingefahren werden.

Ob womöglich schon an diesem Samstag (18.30 Uhr) Zählbares herausspringt? Den Warbergern ist alles zuzutrauen, auch ein positives Ergebnis beim Dritten SG Zweidorf/Bortfeld, der als Verfolger von Spitzenreiter MTV Groß Lafferde den größeren Erfolgsdruck verspüren dürfte.

Das Problem: So unbeschwert die Warberger in ihrem heimischen „Wohnzimmer“ aufspielen – Groß Lafferde (29:28) und Zweidorf/Bortfeld (32:32) strauchelten beim HSV –, so gegensätzlich sind ihre Auftritte in der Fremde. Dort stehen seit Anfang November fünf Pleiten in der Statistik.

Dennoch traut Heimann seinen Jungs eine Steigerung zu. „Wir spielen befreit auf, werden aber nicht überheblich sein und die Punkte auf keinen Fall auf dem Silbertablett servieren“, kündigt der HSV-Coach an, dem Dennis Parbst und Marvin Schöttke (beide private Gründe), sowie Pascal Kreickenbom (Rückenprobleme) und Moritz Drebenstedt (Studium) fehlen werden.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 14.03.2018

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