34:28 – ein gelungener Abschluss

 A-Junioren des HSV dürfen um das Startrecht zur Jugendbundesliga kämpfen.

Die Saison endet auf einer hohen Note: Die A-Junioren des HSV Warberg/Lelm gewann ihre letzte Oberliga-Partie dieser Spielzeit mit 34:28 (18:14) gegen den MTV Groß Lafferde. Dadurch beendet der HSV die Saison auf dem vierten Tabellenplatz.

Damit hat sich Warberg/Lelm für die Oberliga-Vorrunde der kommenden Saison qualifiziert. Mehr noch: Platz 4 beinhaltet auch das Startrecht zur Qualifikation für die Jugendbundesliga. Bis zum 2. Mai muss nun eine Entscheidung getroffen werden, ob die neu formierte A-Jugend-Mannschaft des HSV am 26. und 27. Mai die Jugendbundesliga-Quali in Angriff nimmt.

Doch zurück zum Spiel: Gegen Groß Lafferde kam der HSV nur schleppend in die Partie. „Ab der 15. Minute haben wir uns aber reingekämpft“, berichtete HSV-Trainer Heiko Böhm, dessen Team zu diesem Zeitpunkt erstmals die Führung übernahm (7:6). Von da an lief es rund beim HSV, der den Vorsprung bis zum 27:19 (41.) ausbaute. Erst in den letzten 20 Minuten konnten die Gäste den Abstand wieder etwas schmälern.

„Vergleicht man, unter welchen Voraussetzungen wir und beispielsweise Burgdorf oder Bremen trainieren, dann ist das überragend, was die Jungs diese Saison abgeliefert haben“, lobt HSV-Coach Niklas Wosnitza. Auch Heiko Böhm ist zufrieden: „Zuhause haben wir alle Spiele gewonnen. Die Mannschaft hat aber nicht nur sportlich beeindruckt. Sie hat einen unbeschreiblichen Charakter und Teamgeist – das habe ich so noch nicht erlebt.“

Böhm wurde indes vor dem Spiel verabschiedet, er nimmt sich ein Jahr Auszeit vom Handball. „Ich habe die Mannschaft vor fünf Jahren übernommen und mit dem Ende dieser Spielzeit schließt sich der Kreis für mich. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um sich zurückzunehmen und auf das zu schauen, was man in den letzten Jahren alles gemeinsam erlebt hat.“

HSV: Lampe, Ganselweit – Rustenbach (7 Tore), T. Gronde (9), Boese (6), E. Gronde (3), Aselmann (4), Pleiß, Romaker, Isik, Kroll, Rosenblatt (5), Liebing, Matschulla.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 24.04.2018

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