HSV Warberg/Lelm ist zurück in der Erfolgsspur

Der Spitzenreiter HSV Warberg/Lelm hat sich nach zuvor zwei Niederlagen standesgemäß zurückgemeldet.

„Ich bin sehr froh, dass wir nach unserer 48-Stunden-Schwächephase vom Wochenende zuvor die Kurve gekriegt haben – Heinz Eickelen, dem Trainer des Handball-Landesligisten HSV Warberg/Lelm, war die Erleichterung anzumerken. Nach den beiden Niederlagen in Moringen und Lehre kehrte seine Mannschaft in die Erfolgsspur zurück und setzte sich mit 37:25 (20:16) gegen die HSG Lan-gelsheim/Astfeld durch.

Tabellenführer gegen Schlusslicht – die Ausgangslage machte einen Sieg zur Pflichtaufgabe für den gastgebenden HSV. Aber „Langelsheim ist eben ein unangenehmer Gegner, der sehr unorthodox spielt und bis zum Schluss kämpft“, sagte Eickelen, der mit seinem Trainerkollegen Niklas Wosnitza in der Anfangsphase erkennen musste, „dass das letzte Wochenende scheinbar doch Spuren hinterlassen hat. Es war schon eine leichte Verunsicherung zu sehen, wir kamen nicht gut rein ins Spiel.“

Bis zur 23. Minute verlief das Duell ausgeglichen (13:13), auch weil die Warberger in der Abwehr aufgrund deren manchmal fast wirr wirkenden Laufwege kaum Zugriff auf die Gäste bekamen. Dadurch machte sich bei den Zuschauern in der Nord-Elm-Halle schon etwas Ungeduld breit. „Sie sind es ja gewöhnt, dass wir unsere Heimspiele mit mindestens zehn Toren Vorsprung gewinnen“, merkte Eickelen grinsend an.

Dann aber beruhigten die HSV-Akteure ihr Publikum – und auch sich selbst –, als sie nach der zweiten Umstellung der Deckung stabiler wurden. Bis zur Pause setzte sich der Liga-Primus auf vier Treffer ab, ab der 34. Minute ging es dann Schlag auf Schlag: „Langelsheim hat dann einige schlechte Würfe genommen oder sich technische Fehler erlaubt, dadurch konnten wir wieder in unser Tempospiel schalten“, schilderte Eickelen. Nach 45 Minuten war der Vorsprung erstmals zweistellig (30:20), am Ende stand eine standesgemäße Zwölf-Tore-Differenz.

Die SG Spanbeck/Billingshausen patzte erneut (28:28 bei der SG Zweidorf/Bortfeld) und verlor Rang 2 an die HSG Nord Edemissen. „Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich die zur Meisterschaft fehlenden vier Punkte holen können und keiner mehr so etwas wie Torschlusspanik bekommt“, meinte Eickelen abschließend.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 17.03.2019

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