HSV-Coach Wosnitza fordert höheren Einsatz

Klappt es endlich mit den ersten Punkten in der neuen Liga? Der HSV Warberg/Lelm hat am Donnerstag die TG Münden zu Gast.

Das Positive vorweg: Wenn Handball-Verbandsligist HSV Warberg/Lelm am Donnerstag (18.30 Uhr) in der heimischen Nord-Elm-Sporthalle in Süpplingen Oberliga-Absteiger TG Münden empfängt, kann das Trainerduo Niklas Wosnitza/Heiko Böhm erstmals in dieser Saison auf einen vollzähligen Kader zurückgreifen. Als Letzter der Langzeitverletzten kehrt Sebastian Feig ins HSV-Team zurück.

Ansonsten herrscht ein wenig Ernüchterung vor bei den Warbergern. Seinen Einstieg in die Verbandsliga-Saison hat sich der Neuling wahrlich anders vorgestellt. 0:8 Punkte stehen nach vier Spieltagen zu Buche, im Schnitt kassiert der HSV pro Partie 31 Gegentreffer. „Damit liegen wir hinter unserem Fahrplan“, sagt Niklas Wosnitza. „Nach dem Münden-Spiel wollten wir mit mindestens vier Punkten dastehen.“

Ob gegen Münden der Knoten platzt? „Wir hoffen es“, sagt Wosnitza, der es aber nicht nur beim Prinzip Hoffnung belässt, sondern seinen Jungs eindringlich ins Gewissen redet. „Langsam müsste jeder in der Mannschaft verstanden haben, dass man in der Verbandsliga mehr investieren muss – sowohl im Training als auch in der Spielvorbereitung. Der Erfolg fliegt uns nicht mehr so leicht zu wie in der Landesliga.“ Eine Anspielung des Trainers, dass es seinen Spielern daran mitunter etwas mangelt. „Die Trainingsmoral muss steigen, wir müssen mehr an uns arbeiten“, fordert Wosnitza.

Über Feiertagsgast Münden vermag der HSV-Trainer wenig zu sagen. „Ich habe mich mehr mit uns als mit Münden beschäftigt.“ Der Start mit 3:5 Punkten lässt vermuten, dass die Südniedersachsen, zuvor jahrelang etablierter Dritt- und Viertligist, im veränderten sportlichen Umfeld noch in der Findungsphase sind. Immerhin: Die jüngsten Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die TG sich stabilisiert. Ihre drei Pluspunkte holten die Mündener auswärts: im Derby bei der HG Rosdorf-Grone (33:29) und beim MTV Groß Lafferde (34:34).

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 02.10.2019

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