Der noch fehlende Punkt ist Pflicht – gefeiert wird später

HSV Warberg/Lelm will bei der HSG Rhumetal II auch die letzten theoretischen Zweifel am Aufstieg beseitigen.

Nur ein Mini-Schritt, dann ist es geschafft: Die in dieser Saison die Landesliga dominierenden Handballer des HSV Warberg/Lelm benötigen noch einen Punkt, um den Aufstieg in die Verbandsliga auch rechnerisch perfekt zu machen. „Das sollte uns auch gelingen“, sagt Heinz Eickelen, Trainer des HSV, dessen Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenelften HSG Rhumetal II antritt.

Ein Spaziergang dürfte die Partie jedoch nicht werden. Und das, obwohl die Hausherren erst 17 Punkte auf der Habenseite verbucht haben – nur drei mehr als die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen, Abstiegs-Relegationsplatz 12 belegt. Die Warberger müssen also mit Widerstand der gegen den Abstieg kämpfenden Rhumetaler rechnen, die in eigener Halle weitaus gefährlicher sind als in Auswärtsspielen. 14 ihrer 17 Punkte holte die HSG vor eigenem Publikum.

Eickelen ist indes überzeugt, dass seine Mannschaft passende (spielerische) Antworten parat haben wird. „Der eine Punkt ist Pflicht“, gibt Eickelen in aller Deutlichkeit vor. Bei 4 verbleibenden Spielen, 8 Punkten und 146 Toren Vorsprung auf den Zweiten, HSG Nord Edemissen, ist den Warbergern der Sprung in die Verbandsliga quasi nicht mehr zu nehmen. Und nun sollen auch die letzten theoretischen Zweifel beseitigt werden.

Gefeiert und geehrt werde seine Mannschaft schließlich in einem der beiden nach Ostern folgenden Heimspiele gegen Edemissen und Derby-Gast HG Elm, blickt Eickelen voraus und merkt an: „Das wird dann unsere Kür.“ Wenngleich sie den Aufstieg nun perfekt machen können, treten die Warberger ihre Tour zur HSG Rhumetal ohne Fanbus-Begleitung an. Der Spieltermin am Sonntag sei zu ungünstig, um die Anhänger für die weite Tour zu aktivieren.

Ihre Partylaune hätten seine Spieler ohnehin schon am vergangenen Samstag nach dem 34:19-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig im Warberger Sportheim ausgelebt, verriet der HSV-Trainer. „Die Jungs haben den Aufstieg schon vorgefeiert.“

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 11.04.2019

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