Nächste Niederlage für den HSV

25:31 – Warberg/Lelm setzte seine Niederlagenserie fort. Gegen Groß Lafferde steckte das Team aber nicht auf.

Der HSV Warberg/Lelm tritt weiter auf der Stelle – und zwar am Tabellenende der Handball-Verbandsliga. Auch nach dem dritten Spieltag wartet der Neuling auf den ersten Punktgewinn. Gegen den MTV Groß Lafferde setzte es in der Nord-Elm-Halle eine 25:31 (10:12)-Pleite, die vor allem deshalb wehtat, weil die Warberger sich über weite Strecken auf Augenhöhe mit ihren Gästen präsentierten.

Die personellen Vorzeichen schienen gut für den HSV. Mit Jonas Gronde feierte ein Leistungsträger nach einem Mittelfußbruch sein Comeback. Auch Tim Gronde (Schulterverletzung) war. Etwaige Euphorie der Hausherren erstickten die Lafferder indes früh im Keim. Nach drei Minuten führten die Gäste 3:0.

Die Warberger benötigten einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Nach Nils Prochnows Anschlusstreffer zum 5:6 (16.) war der HSV da. Zwei Zeitstrafen – erst musste Felix Schmidt (16.), dann Prochnow (17.) für zwei Minuten auf die Bank – nutzten die Gäste aus dem Peiner Land, um auf 9:6 (19.) wegzuziehen. Dieser Vorsprung diente Groß Lafferde als Polster, um kleinere Rückschläge ohne Nachwirkungen wegzustecken. Vorentscheidend setzte sich Groß Lafferde in den ersten sieben Minuten nach dem Seitenwechsel ab. Die 12:10-Führung wuchs auf 17:11 an, nach Jan-Bennet Kannings Treffer von der Strafwurflinie (41.) war mit dem 21:14 die höchste Gästeführung erreicht.

Hoch anzurechnen ist den Warbergern, dass sie nie aufsteckten. Angeführt von Felix Schmidt, mit zehn Toren treffsicherster HSVer, tasteten sich die Hausherren heran. Nach sechs Schmidt-Toren und einem Prochnow-Treffer keimte beim 21:25 (51.) nochmals leise Hoffnung.

Größtes Manko des HSV: Die Mannschaft traf von den Außenpositionen in 60 Minuten nichts, Lafferde dagegen erzielte 17 Treffer. „Wir hatten auch viele freie Konter, sind aber an Lafferdes Torhüter verzweifelt“, sagte HSV-Trainer Niklas Wosnitza. „Liegen wir erstmal zurück, fehlt es uns oft an Selbstvertrauen und an einem erfahrenen Spieler, der Verantwortung übernimmt.“

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 23.09.2019

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