Gelungener Saisonauftakt: HSV schlägt Plesse-Hardenberg mit 33:26

Die 1. Herren ist erfolgreich in die neue Oberliga-Saison gestartet. Vor heimischer Kulisse setzte sich die Mannschaft gegen die HSG Plesse-Hardenberg mit 33:26 durch. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit und einem 15:15 zur Pause legte der HSV im zweiten Durchgang entscheidend zu und belohnte sich für eine über weite Strecken konzentrierte Vorstellung.

Dabei waren wir von Beginn an präsent. Mit Jannis Frädermann, Keno Rutsch, Jonas Gronde, Lukas, Sebastian Feig und Nils Wiegner in der Startsieben erwischte der HSV den besseren Start und führte nach acht Minuten mit 5:3. Danach entwickelte sich jedoch eine offene Partie, in der Plesse-Hardenberg immer wieder eigene Akzente setzte und zwischenzeitlich sogar mit zwei Treffern vorne lag.

Die Mannschaft vom Nord-Elm ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen. Auch in Phasen, in denen Plesse die Führung übernahm, blieb der HSV ruhig und arbeitete sich immer wieder heran. Zwei Sekunden vor der Halbzeitsirene sorgte Sebastian Kuhl schließlich für den wichtigen Ausgleich zum 15:15.

„Wir waren von Anfang an körperlich und mental präsent und haben auch in schwierigen Phasen nie die Geduld verloren“, blickte HSV-Trainer Heiko auf den ersten Durchgang zurück.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst eng. Warberg/Lelm legte mehrfach einen Treffer vor, Plesse antwortete jedoch zuverlässig. Das Spiel blieb ausgeglichen, ehe sich Mitte der zweiten Halbzeit die intensive Defensivarbeit des HSV zunehmend bemerkbar machte.

Die Abwehr stand nun stabiler, Ballgewinne wurden konsequent genutzt und Warberg/Lelm kam immer häufiger ins Tempospiel. Genau in dieser Phase fiel die Vorentscheidung.

„Mitte der zweiten Halbzeit haben wir uns für die intensive Abwehrarbeit belohnt“, erklärte Heiko. „Mit einem 7:0-Lauf haben wir dann auch den Widerstand der Gäste gebrochen.“

Der HSV setzte sich nun deutlich ab und spielte seine Vorteile konsequent aus. Besonders Jannis Frädermann zeigte sich treffsicher und avancierte mit zwölf Toren zum besten Torschützen der Partie. Plesse-Hardenberg fand in dieser Phase offensiv kaum noch Lösungen, während Warberg/Lelm weiter Druck machte und den Vorsprung ausbaute.

Auch der Trainer der Gäste erkannte den Erfolg des HSV an: „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg für euch absolut in Ordnung. Über die Höhe können wir sicherlich diskutieren, aber darum geht es am Ende nicht. Der Sieg ist aufgrund der zweiten Halbzeit verdient.“

Als entscheidende Phase sah er die Minuten um den 24:21- beziehungsweise 25:21-Zwischenstand. Plesse ließ dort mehrere gute Wurfgelegenheiten und zusätzlich einen Siebenmeter ungenutzt, während der HSV die Ballgewinne und Fehler des Gegners unmittelbar bestrafte. In der Schlussphase ließ Warberg/Lelm nicht mehr nach und brachte die Partie souverän zu Ende. Mit dem 33:26 stand am Ende ein deutlicher und verdienter Heimsieg zum Saisonauftakt.

„Das war ein wirklich solider Start in die Saison gegen einen guten Gegner“, fasste Heiko die Leistung seiner Mannschaft zusammen.

Für den HSV war es damit ein Auftakt nach Maß: defensiv stabil, geduldig in schwierigen Phasen und in der entscheidenden Spielphase mit der nötigen Konsequenz.

Torschützen HSV Warberg/Lelm:
Frädermann 12, Rutsch 6, Meurer 4, Kuhl 3, Drebenstedt 2, Feig 2, Gronde 1, Matschulla 1, Peppel 1, Wawryk 1.

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