Jetzt zählt’s: HSV startet gegen Plesse-Hardenberg in die neue Saison

Die Wochen der Vorbereitung sind vorbei, die letzten Tests ausgewertet. Am Samstagabend wird es erstmals ernst. Um 19:00 Uhr empfangen wir die HSG Plesse-Hardenberg in der Nord-Elm-Sporthalle und starten damit vor heimischer Kulisse in die neue Oberliga-Saison.

Hinter unserer Mannschaft liegt eine Vorbereitung mit Licht und Schatten. Zwei Niederlagen gegen Vorsfelde stehen Erfolgen gegen Börde und Oebisfelde II gegenüber. Gerade der abschließende Test gegen Vorsfelde sorgte mit der deutlichen 15:36-Niederlage noch einmal für Ernüchterung und zeigte schonungslos auf, dass bis zum gewünschten Leistungsniveau noch Arbeit vor uns liegt.

Dabei ging es in den vergangenen Wochen bewusst um mehr als bloße Testergebnisse. Unter dem neuen Trainer Heiko wurde sowohl defensiv als auch offensiv an einer veränderten Spielidee gearbeitet. Neue Abläufe mussten verinnerlicht, Automatismen entwickelt und Verantwortlichkeiten innerhalb der Mannschaft neu verteilt werden. Die ersten Grundlagen sind gelegt, abgeschlossen ist dieser Prozess zum Saisonstart naturgemäß noch lange nicht.

Gerade das letzte Vorbereitungsspiel hat deutlich gemacht, wie wichtig es sein wird, die eigenen Möglichkeiten konsequent abzurufen. Sobald Tempo, gutes Entscheidungsverhalten und die vereinbarten Abläufe fehlen, wird es in einer ausgeglichenen Liga gegen jeden Gegner schwer. Entsprechend nehmen wir aus der Vorbereitung neben positiven Ansätzen auch eine ganze Reihe konkreter Arbeitsaufträge mit. Ziel für die kommenden Wochen und Monate muss es sein, die eigene Spielidee von Partie zu Partie stabiler auf die Platte zu bringen und als Mannschaft kontinuierlich an Sicherheit zu gewinnen.

Auch bei Plesse-Hardenberg verlief die Vorbereitung nicht störungsfrei. Der Kader der Gäste stand erst vergleichsweise spät vollständig gemeinsam auf der Platte, sodass dort ebenfalls noch nicht alle Abläufe automatisiert sein dürften. Gleichzeitig weiß man dort um die Stärke unseres Teams aus der vergangenen Saison.

Der Trainer der HSG sieht seine Mannschaft zum Auftakt daher eher in der Rolle des Herausforderers: „Wir hatten leider eine nicht ganz optimale Vorbereitung. Der Kader war erst spät gemeinsam im Training, sodass sich einige Abläufe erst noch einspielen müssen. Wir treffen auf einen gut eingespielten Gegner, der uns bereits in der letzten Saison seine Stärken gezeigt hat. Im ersten Spiel geht es aber zunächst darum, wer zuerst seinen Rhythmus findet. Ich sehe uns maximal in der Außenseiterrolle.“

Auch bei uns ist die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel groß. Trainer Heiko Böhm formuliert die Zielsetzung entsprechend klar: „Wir haben eine lange Vorbereitung hinter uns und fiebern dem Saisonstart entgegen. Am Samstag zählen nur die Punkte. Wir wollen uns gerade zu Hause von unserer besten Seite zeigen und selbstbewusst auftreten. Beide Mannschaften kennen sich gut und sind sich in der Spielanlage ähnlich. Daher werden die Tagesform und Leidenschaft den Spielausgang beeinflussen.“

Vieles spricht deshalb für einen Saisonauftakt, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können. Wer findet schneller seinen Rhythmus? Welche Mannschaft kann ihre neuen Abläufe bereits zuverlässiger abrufen? Und wer behält die Ruhe, wenn das erste Saisonspiel vielleicht noch nicht so flüssig läuft wie gewünscht?

Für uns gilt es, die Erkenntnisse der Vorbereitung mitzunehmen, von Beginn an Präsenz zu zeigen und vor heimischem Publikum den ersten Schritt in eine erfolgreiche Saison zu machen.

Anwurf ist am Samstag um 19:00 Uhr in der Nord-Elm-Sporthalle.

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