Am Sonnabendabend steht für unsere 1. Herren das nächste Heimspiel in der Oberliga Niedersachsen Süd an. Zu Gast in der Nord-Elm-Sporthalle ist die SG Börde, aktuell Tabellenvorletzter – jedoch mit deutlich aufsteigender Formkurve. Anwurf ist um 18:30 Uhr in Süpplingen.
Trügerische Tabellenkonstellation
Auf den ersten Blick scheint die Rollenverteilung klar: Der HSV empfängt die Gäste mit vier Siegen in Folge im Rücken, während die SG Börde lange tief im Tabellenkeller festhing. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass die Gäste aktuell alles andere als ein typischer Abstiegskandidat sind.
Nach einer schwachen Hinserie mit lediglich fünf Punkten und einem scheinbar vorgezeichneten Gang in die Verbandsliga hat ein Trainerwechsel kurz vor Weihnachten neue Dynamik entfacht. Seit der Übernahme durch Dennis Bühn hat die Mannschaft spürbar an Stabilität und Selbstvertrauen gewonnen – vier Siege sprechen eine klare Sprache.
Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung lieferte die SG Börde am vergangenen Spieltag, als sie Tabellenführer TV Jahn Duderstadt mit einem eindrucksvollen 41:32-Erfolg bezwang. Angeführt vom erfahrenen Lothar von Hermanni hat sich das Team zurück in den Kampf um den Klassenerhalt gespielt – und wird entsprechend selbstbewusst in Süpplingen auftreten.
Personalsituation HSV
Der HSV muss im Heimspiel auf mehrere Akteure verzichten. Neben Langzeitverletztem Erik Gronde fehlen auch Toptorschütze Jannis Frädermann sowie Pelle Peppel. Damit fällt ein wichtiger Teil der offensiven Durchschlagskraft weg, was zusätzliche Verantwortung für die verbleibenden Rückraumspieler bedeutet.
Zielsetzung: Serie fortsetzen
Trotz der personellen Ausfälle ist die Zielsetzung klar formuliert. Trainer Andreas Simon will den positiven Trend der vergangenen Wochen bestätigen:
„Wir haben uns nach unserem zwischenzeitlichen Hänger wieder in den oberen Tabellenbereich zurück gekämpft – und dort wollen wir auch bleiben.“
Gleichzeitig warnt Simon vor einem kampfstarken Gegner, der mit einer ganz anderen Körpersprache auftreten wird als noch im Hinspiel, das der HSV mit 30:24 für sich entscheiden konnte. Entscheidend wird sein, von Beginn an die nötige Intensität auf die Platte zu bringen, die defensive Stabilität zu halten und im Angriff Lösungen gegen die neu gewonnene Sicherheit der Gäste zu finden.


