HSV Warberg/Lelm hält den Anschluss zur Spitze

Mit dem fünften Sieg in Folge halten wir weiterhin den Anschluss an die Spitze der Oberliga Süd. Was am Ende nach einem deutlichen 34:28 (15:14) Sieg gegen die SG Börde aussieht, war in Wirklichkeit ein Erfolg mit langem Anlauf. Die Gäste versuchten durch eine offensive Manndeckung gegen Keno Rutsch den besten Angriff der Oberliga zu stören. Zunächst schien der Plan aufzugehen, denn die ersten beiden Tore gehörten den Gästen. Danach drehten wir jedoch bereits das Spiel.

Aus einer gut organisierten 5:1-Deckung heraus glich die Heimsieben in der vierten Spielminute zum 2:2 aus, um sich dann in der zehnten Minute auf 7:4 abzusetzen. In dieser Anfangsphase war es vor allen Alexander Maybaum auf der rechten Rückraumposition zu verdanken, dass die Führung ausgebaut werden konnte.

Ab der zehnten Spielminute schlichen sich jedoch einige unglückliche Abwehraktionen und Unkonzentriertheiten im Angriff ein. Die einzige Zeitstrafe für den HSV gegen Luis Wawryk in der 13. Spielminute nutze Börde, um auf 7:6 zu verkürzen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit blieb das Spiel spannend. Wir verschossen zu viele Würfe und verspielten dadurch eine 13:10 Führung. Mit einer knappen 15:14 Führung ging es in die Halbzeit. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich der Spielverlauf kaum. Zwar lag die Heimsieben ständig in Front (17:15, 19:17, 21:19) und es wurde in der 43. Spielminute auch eine 23:20 Führung herausgespielt, aber bis zum 27:26 (54. Minute) blieb es für die zahlreichen Zuschauer spannend. Ein Wechsel im Rückraum der Warberger war dann spielentscheidend. Sebastian Kuhl rückte in den linken Rückraum und Tim Matschulla spielte auf der für ihn ungewohnten rechten Angriffsseite. Innerhalb von 3 Minuten setzte sich der HSV auf 32:26 ab. Ein sich steigernder Torhüter Christian Rüger und schnelle Tempogegenstoßtore durch Morten Müller, Moritz Drebenbstedt, Keno Rutsch und schöne Einzelaktionen von Tim Matschulla sicherten uns einen am Ende verdienten Sieg.

„Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Börde war der erwartet unangenehme Gegner. Wir waren zwar das von der Spielanlage deutlich bessere Team, haben es aber versäumt, unsere klaren Torchancen zu nutzen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch die Ausfälle von Toptorschützen Jannis Frädermann und Pelle Peppel kompensieren kann. In kritischen Phasen hat meine Mannschaft kühlen Kopf bewahrt.“ so ein zufriedener Trainer Andreas Simon

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