Ungeschlagen zum Titel: Weibliche C-Jugend stürmt verlustpunktfrei durch die Oberliga

Was für eine furiose Bilanz: Mit der perfekten Ausbeute von 18 Siegen aus 18 Spielen hat unsere weibliche C-Jugend den Titel des Oberligameisters errungen. Das Team dominierte die Konkurrenz nach Belieben und blickt auf ein außergewöhnliches Jahr zurück, das nun den Weg für die höchste Spielklasse ebnet.

Der mutige Verzicht und die sportliche Quittung

Vor der Saison stand das Trainergespann bestehend aus Sascha Kalisch, Christina Kalisch und Alexander Kirchhoff vor einer Richtungsentscheidung: Regionalliga oder Oberliga? Da der Kader fast ausschließlich aus dem jüngeren Jahrgang besteht und neue Rahmenbedingungen wie die 6:0-Deckung sowie die Harz-Pflicht griffen, entschied sich das Trio bewusst gegen das direkte Abenteuer Regionalliga. Ein Rückschritt war dies jedoch keineswegs, wie sich schnell herausstellte.
Zur Halbserie mussten die Verantwortlichen und die Spielerinnen ehrlich eingestehen, dass die Mannschaft eine Liga zu tief angetreten war. Die HSV-Mädels überrollten die Liga regelrecht, warfen im Schnitt weit über 40 Tore pro Partie und dominierten fast jeden Gegner. Einzig das Auswärtsspiel beim MTV Stöckheim entwickelte sich zu einem echten Krimi. In dieser umkämpften Begegnung bewies das Team Nervenstärke und behielt am Ende mit einem Vier-Tore-Vorsprung die Oberhand.

Rekord-Offensive und Turniersiege im Siebenmeter-Krimi

Da der TuS Bergen ein Spiel absagte, flossen letztlich 17 aktiv ausgetragene Partien in die finale Statistik ein. Die Zahlen der Meisterinnen sprechen Bände: Unglaubliche 709 geworfene Tore stehen lediglich 430 Gegentreffern gegenüber.
Dass die Mannschaft auch mit Teams aus der höheren Liga problemlos mithalten kann, bewies sie eindrucksvoll bei ihren Turnierteilnahmen. Sowohl die Pokale des Mandala-Cups als auch des renommierten Forum-Cups in Wilhelmshaven wanderten in die Vitrine des HSV. Das absolute Highlight war dabei das packende Finale in Wilhelmshaven gegen den Erzrivalen HG Elm. Nach der unentschiedenen, regulären Spielzeit bezwangen die Warbergerinnen den Regionalligisten in einem nervenaufreibenden Siebenmeterwerfen.

Blick nach vorn: Das nächste Abenteuer wartet

Nach der absoluten Dominanz in der Oberliga führt der Weg in der kommenden Spielzeit nun folgerichtig dorthin, wo das Team sportlich hingehört. Für die nächste Saison ist der Aufstieg in die Regionalliga fest eingeplant. Angesichts des riesigen Potenzials der Mannschaft haben sich die Mädels auch für die neue, stärkere Liga bereits ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte soll es im ersten Jahr werden.

Die Freude über den aktuellen Erfolg ist beim Trainerteam riesig.

„Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft und freue mich auf die nächste Saison“,

zieht Trainer Sascha Kalisch ein rundum positives Fazit nach dieser perfekten Spielzeit

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